Sommerwerkstatt

25. Jubiläums- Sommerwerkstatt (29.07-05.08)

Thema: Tun & Lassen

 Werde ein Teil der 25. Jubiläums-Sommerwerkstatt.

Safe the date: Sommerwerkstatt 2017 vom 29.07 – 05.08.2017

Thema 2017 : Tun& Lassen

Sichere dir schnell noch einen der letzten (und sehr begehrten) Plätze in der Sommerwerkstatt.

Natürlich haben wir für unser 25 jähriges bestehen des Kunsthaus Michelsberg ein ganz besonderes Jubiläumsprogramm.

Das komplette Programm der Sommerwerkstatt findet ihr bald hier.

Jubiläumsprogramm für Kinder und junge Erwachsende

Vom 18.-21.07.2017 finden Jubiläums-Workshops statt. 

Die Workshops können einzeln besucht werden. Der Kostenbeitrag für das dreistündige Workshop-Angebot beträgt jeweils 4 EUR, bezahlt wird zu Kursbeginn direkt vor Ort. Mitzubringen sind außerdem gute Laune und (wichtig!) fleckentolerante und geländetaugliche Kleidung und Schuhe.

Kinder ab 5 Jahre
14:30 bis 17:30 Uhr

max. 10 TN

Jugendliche ab 13 Jahre
14:30 bis 17:30 Uhr max. 10 TN
Dienstag

18.07.2017

Malwerkstatt: Experimente mit Farben und Fundsachen Töpferwerkstatt: Auf Tour im Wald + allerhand mit Natur-Ton

Mittwoch 19.07.2017

Töpferwerkstatt: Mischwesen, Aliens und Fabeltiere bauen Malwerkstatt: Malen an der Staffelei: Mein Motiv gehört mir!
Donnerstag

20.07.2017

Malwerkstatt: Malen an der Staffelei noch mehr Monster und fabelhafte Einfälle in Farbe Töpferwerkstatt: Feuer! Wir bauen und feuern heiße Öfen von Pizza bis Ton
Freitag 21.07.2017 (entfällt) Töpferwerkstatt: Es geht rund! Drehen an der Töpferscheibe für Neugierige und Ton-Pool-Party

Anmeldung: per Mail unter info@kunsthaus-michelsberg.de und 06691 25262 (AB)

Zu diesem Jubiläum gibt es außer der Sommerwerkstatt selbst (wie gewohnt) noch weitere Aktivitäten.

Bitte lasst euch herzlich einladen zum Mitmachen und Mitfeiern!

Hier die Übersicht:

Sonntag 16.07. 13 Uhr Festakt, DGH
zugleich Ausstellungseröffnung.
Musikalische Gestaltung: Bernd Teichgräber mit seiner Komposition „Psalmos

18.07. bis 26.07. jeweils 15 bis 18 Uhr Ausstellung „25 Jahre Sommerwerkstatt“, DGH
mit Fotos und Erinnerungsstücken aus einem Vierteljahrhundert Kunst im Dorf, mit Werken der Kursleiter/innen von einst und jetzt und mit einem Ausblick auf das zukünftige Projekt in der Dorfmitte

18.07. bis 20.07. Das Kultur-Anstifter-Mobil zu Gast in Michelsberg
Das Theater 3 hasen oben aus Immichenhain kommt mit einem Mitmachwohnwagen– ein offenes Angebot an Kinder und Jugendliche für künstlerisches Spiel und Austausch. Dies ist kein Workshop, es entsteht keine Teilnahmegebühr.

18.07. bis 20.07. Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag 14.30 bis 17.30 Uhr Workshops für Kinder und Jugendliche: Malwerkstatt und Töpferwerkstatt 

22.07. ab 16 Uhr Dunknetscher-Festival Open Air am DGH*

Mit Tanztheater für Kinder und Erwachsene und junger Musik von nah und fern zum Hinschauen, Hinhören und Abtanzen für Menschen diesseits und jenseits der 25

„henß & kaiser tanzen schräg“ mit ihrem Stück „…Schabernack“ –

„Box of X“ aus Kassel

„The Living“ aus München

Nikita Chenovitski aus Hamburg


*sprich: „Duhn-Gnätscher“= „Ton-Kneter“.

So heißen von alters her im Volksmund der Gegend die hiesigen Dorfbewohner.

Die Michelsberger Burschenschaft hat diesen Namen bis heute bewahrt.

       

29.09. bis 05.08. 25. Michelsberger Sommerwerkstatt „Tun und Lassen“ 

05.08. 16 Uhr Werkstattfest, Kunsthaus

wie immer – und diesmal mit dem „Harvest Moon Duo“ – Das Beste von Neil Young, Bill Withers, Ray Charles und Co.

 Sommerwerkstatt – Was passiert da eigentlich?

Man nehme:

ein offenes, manchmal auch ein bisschen rätselhaftes Thema;

3 x 8 schaffensfreudige und neugierige Menschen,

3 neugierige und betrieb- same Künstlerinnen,

Staffeleien und viel Farbe in einem alten Raum,

in dem schon merklich viele Leute haben vieles fließen lassen,

eigenartige Holzabschnitte,

Werkbänke in einem neuen Raum,

der kühl genug ist für schweißtrei- bende Handarbeit und streng genug,

um dem Wesentlichen auf die Spur zu kommen,

ein wahrlich betriebsames Küchenteam mit kultigen Ideen und vielen Gewürzen,

eine Zeitoase ohne alles andere,

rühre anfangs kräftig um, bis sich erste Blasen bilden,

knete und werke kräftig bis zur ersten Erschöpfung, lasse alles gedeihen und dann … zeigt es sich. –

  

Und siehe da:

So ungefähr könnte man beschreiben, was sich bei aller Verschiedenheit eigentlich gar nicht beschreiben lässt.

Von der ersten Inspiration oder Irritation, die sich am Thema entzündet, hinein ins Abenteuer Kunst, mit dem die einen mehr, die anderen noch gar nicht vertraut sind.

Manche gehen durchs Dorf auf der Suche nach dem richtigen Motiv, mit Strohhut oder Regenschirm, Klappstühlchen und Skizzenblock mit dabei, andere lassen sich nur mühsam von ihrem Plätzchen zur Nahrungsaufnahme oder zur Heimfahrt bewegen, wenn sie einen einsamen Kampf ausfechten mit der Idee, dem Material, der Größe ihres Projekts.

Immer entsteht etwas Neues, etwas Eigenes, etwas, das so noch keiner gesehen, keiner geschaffen hat.

Und dann sind sie plötzlich da: vom Malerblick geadelte Kohlbeete in Öl, der schönste Misthaufen der Welt, hand- und augenschmeichelnde Holzskulpturen oder Farbvulkane, abgefeuert wie Silvesterraketen.

Einmal im Jahr, alle Jahre wieder.